7. MINT-Tag 2020 am Bernhard-von-Cotta-Gymnasium in Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg

vom Mittwoch, 11.03.2020





Am Mittwoch, dem 11.3.2020 fand wieder ein MINT-Tag an unserem Gymnasium statt.
Seit 2014 wird diese Veranstaltung jedes Jahr mit großer Unterstützung der TU Bergakademie Freiberg organisiert.
Unsere Schüler der Klassenstufe 11 wählten sich einen Vortrag oder nahmen an einem Workshop teil. Dabei gelang es den Referenten sehr gut, Forschung und Lehre miteinander zu verbinden.

Prof. Dr. Kröger, Mitorganisator, sprach zu Hintergründen in der aktuellen Entwicklung im Automobilbau und gab spannende Ausblicke auf die Verkehrssicherheit der Zukunft.

Dr. Martin sprach in seinem kurzweiligen Vortrag zur Entwicklung moderner Werkstoffe. Schlagwörter wie "3-D-Druck", "Quantenpunkte" und "Carbon Nanotubes" kursieren in den Medien. Was steckt dahinter? Er zeigte auf, wie der gesellschaftliche Fortschritt erst mit moderner Werkstoffforschung möglich wurde und was in naher und ferner Zukunft noch möglich scheint.

Dr. Rose gab in seinem Vortrag einen Überblick über die Förderung von Erdöl unter der Sicht Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Eine wunderbare Ergänzung zum Geographieunterricht aus Sicht eines Praktikers.

Frau Prof. Dr. Stumpf-Wollersheim erläuterte grundlegende Aspekte des Strategischen Managements. In ihrem Vortrag "Einführung in das Strategische Management" erörterte sie die Bedeutung von Strategie für den Erfolg.

Parallel zu diesen Vorträgen bot Prof. Dr. Zug einen Mikrocontroller-Workshop an. Systeme, die automatisch Türen öffnen, die Temperatur regeln oder autonom Staubsaugen sind in unserem Leben omnipräsent. Aber was steckt dahinter, wie können wir die Umgebungsinformationen erfassen, verarbeiten und darauf reagieren. Der Workshop führte anhand eines kleinen Beispiels in den Entwicklungsablauf ein und erklärte die Grundlagen der Implementierung.

Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, die in den nächsten Jahren fortgesetzt werden sollte.

Ganz besonderer Dank gilt den Referenten für ihre durchweg offene Art, unseren Schülern Einblicke in wissenschaftliche Arbeitsweisen zugeben.