Bericht von der Russischolympiade in Bremen

vom Mittwoch, 19.12.2018


Erlebnisbericht von Tom Tropschuh


Die "Freie Presse" berichtete am 23.11.2018: Russisch-Ass schafft es zur Bundesolympiade Nach seiner Teilnahme an der 14. Bundesolympiade der russischen Sprache vom 28.11. - 01.12.2018 in Bremen beschreibt Tom Tropschuh seine Erlebnisse: Am 28.11. ging es nun also los zur Bundesrussischolympiade nach Bremen. Das Bundesland Sachsen startete mit 7 Teilnehmern (einschließlich mir) aus den unterschiedlichsten Ecken Sachsens vom Dresdener Hauptbahnhof in Richtung Norden. Zwei Tage Russisch, Russisch, Russisch standen uns bevor, aber ehrlich gesagt, habe ich mich richtig gefreut, war aber auch aufgeregt. In Bremen trat ich gegen Russischschüler aus Bayern, Schleswig-Holstein, Thüringen,… an, wobei unter anderem 18-Jährige und Muttersprachler mit in meiner Niveaustufe A2 teilnahmen. Gleich am ersten Tag startete die Olympiade mit einer Leseaufgabe, einer Höraufgabe und damit, einen Text zu schreiben. Lese- und Höraufgabe fielen mir eigentlich leicht, der Text über einen Urlaub in Russland hat mir auch keine großen Schwierigkeiten bereitet. Nach einem kurzen Weihnachtsmarktbesuch und Besichtigung der Bremer Stadtmusikanten startete die Präsentationsvorbereitung. Mein Thema: Informiere einen russischen Austauschschüler über Sportangebote und bekannte Spieler des SV Werder Bremen. Unsere Recherche fand im Weserstadion statt, wo wir eine exklusive Führung durch das Stadion erhielten. Ich bin zwar absolut nicht fußballinteressiert, aber es war trotzdem beeindruckend. Die Vorbereitung dauerte bis um 3 Uhr NACHTS und dann fiel ich wirklich todmüde ins Bett. Drei Stunden Schlaf später begann schon der letzte Wettkampftag. Mit meiner Präsentation war ich richtig zufrieden und bekam ein gutes Feedback von der Jury. Nach einem Besuch im Übersee-Museum war dann auch schon die Siegerehrung. Ich erreichte leider nicht einen der ersten drei Plätze, jedoch war es auch recht schwer sich gegen 17 zum Teil ältere erfahrenere Schüler oder Muttersprachler durchzusetzen. Der Abend klang noch damit aus, dass wir alle zusammen ,,??????" und ,,???????" gesungen haben. Meine genauere Platzierung werde ich auch nicht mehr erfahren, da ,,…die Philosophie der Olympiade darin besteht, nur die drei Erstplatzierten bekanntzugeben und alle gleichberechtigt zu behandeln…".

Trotzdem war es ein richtig schönes Erlebnis und eine tolle Erfahrung. Ich habe viele Leute kennengelernt und konnte mein Russisch schon ziemlich verbessern.

Tom Tropschuh, Klasse 9/3